Street Racket Spielregeln erklärt
Street Racket kommt mit zwei Grundregeln aus: kein Smash/Downplay und kein Volley. Diese zwei Regeln tragen maßgeblich zur Einhaltung des Konzepts von Street Racket bei. Durch sie wird das Spieltempo verlangsamt und das Spiel flüssiger. Der Fokus liegt auf dem Miteinander und der Ballkontrolle. Die Street Racket Regeln sorgen für eine sehr soziale, wohlwollende und motivierende Atmosphäre und schliessen niemanden aus!

Kein Smash/Downplay
Der Ball muss nach dem Berühren mit dem Schläger eine Aufwärtsbewegung durchführen. Ein Spielen des Balles von oben nach unten (Smash) ist nicht erlaubt.
Kein Volley
Der Ball muss vor dem Spielen einmal im Feld aufkommen. Ein direktes Spielen aus der Luft (Volley) ist nicht erlaubt.
Street Racket Spielfeld erklärt
Das charakteristische Spielfeld kann entweder auf den Boden gezeichnet (zum Beispiel mit Kreide oder Farbe) oder auf eine andere Art und Weise auf der Oberfläche markiert werden (zum Beispiel mit Klebeband oder Sportmarkierungen).
Ein Street Racket Single-Feld besteht aus drei gleich großen, in einer Reihe angeordneten Quadraten und kann skaliert werden (Empfehlung 2x2m pro Quadrat). Somit passt sich das Bewegungsspiel jedem vorhandenen Raumangebot flexibel an. Grössere Felder bedeuten mehr und intensivere Bewegung, kleinere Felder schulen zunehmend die Feinmotorik und die Ballkontrolle.
Die mittlere der drei Feldzonen ersetzt das Netz, welches in vielen Rückschlagsportarten die Parteien trennt, und wird überspielt.
Die Linien des Feldes gehören zum Feld und dürfen bespielt werden.

Felder- und Übungsvarianten
Zusätzlich zum Einzelfeld gehören das Kreuzfeld, das Wandfeld und das Maxifeld zu den gängigsten Standard-Feldern. Mit diesen 4 Courts sind bis heute mehr als 600 Spiel- und Übungsvarianten entwickelt worden und bis zu 30 Personen können gleichzeitig bewegt werden.
Es können Einzel-, Doppel- und Rotationsspiele gespielt werden – und Kreuzduelle für ganz Geübte. Die Zahl der Variationen ist schier unendlich!
